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14. August 2025
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
eines meiner wichtigsten Wahlziele ist die Einrichtung einer Polizeiwache im Triebischtal. Doch warum ist das so und wie kann man das erreichen?
Grundsätzlich muss man sagen, wir haben im Triebischtal ein Problem mit der Ordnung. Seit Jahren wünschen sich die Anwohner hier Verbesserungen. In Anderen Städten, werden Polizeiwachen, oder auch Citywachen wie in Dresden oder auf der Eisenbahnstraße in Leipzig direkt an Orten mit Problemen eingerichtet, um Präsenz zu zeigen und die Probleme in den Griff zu bekommen.
Nun ist es natürlich so, dass die Stadt nicht alleine über Polizeistandorte entscheiden kann. Dafür ist das Land zuständig. Grundsätzlich sollte im besten Fall eine zweite Wache entstehen, ein Umzug wäre aber auch möglich. Bisher hat seitens der Stadtverwaltung aber noch niemand den Versuch gewagt, hier mit den handelnden Akteuren ins Gespräch zu kommen.
Das muss sich ändern, denn nur Präsenz hilft Probleme zu vermeiden.
Sicherlich wird in solchen Diskussionen der Freistaat nicht ohne Zugeständnisse überzeugt werden können, daher kann die Stadt ein durchaus lukratives Angebot machen, was auch gleich die Frage des Standortes klärt.
Der Stadt gehört ein großes Grundstück der ehemaligen Molkerei auf der Karl-Niesner Straße, genau neben der Triebischtalschule und den Stadtwerken. Soweit ich weiß, wollen die Stadtwerke sich ohnehin erweitern. Warum sollte man dieses Anliegen nicht gleich größer denken?
Wenn auf dieser Fläche ohnehin durch die Stadt gebaut wird, kann man doch dort auch andere wichtige Institutionen und vielleicht sogar städtische Gesellschaften unterbringen!

Wir könnten dem Freistaat eine Beteiligung an der Wache anbieten. Dazu kommen noch weitere Büroflächen für andere Akteure der Stadt. So könnte man, um den Ortsteil aufzuwerten, auch die Seeg, das Ordnungsamt und vielleicht sogar den Sitz des Bürgermeisters, der ja für das Ordnungsamt verantwortlich ist, dort hinbekommen. Ein „Ordnungsrathaus“, wenn man so will. Das kann auch ein Funktionsbau sein um Kosten zu sparen. Zudem hätte es den Charme, dass z.B. das Gebäude am Schlossberg, in dem die Seeg aktuell ist, zu Wohnraum umfunktioniert werden kann.
Sollte das für den Freistaat nicht interessant sein, dann machen wir aus der Polizei einfach das Gebäude der „Polizeibehörde“, sprich des Ordnungsamtes als ständigen Sitz von gut ausgestatteten und ausgebildeten Bediensteten des Ordnungsamtes, inkl. Ansprechbarkeit. Dazu gehören entsprechende Beschriftungen, Autoparkplätze etc. Das wäre Plan „B“. Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass der Freistaat hier eine ablehnende Haltung hat, denn auch ihm sollte die Arbeitsfähigkeit und das Wohlergehen der eigenen Beamten wichtig sein. Bisher hat diesen Vorstoß aber niemals jemand gewagt und unsere Bürger im Triebischtal warten schon seit Jahren auf eine Lösung.
Diese biete ich an.